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Strategieanbieter des Monats Juni 2014: HJS Research mit der Strategie SP Alpha

10. Juni 2014

Unser Strategieanbieter des Monats Juni ist HJS Research mit seiner Strategie “SP Alpha“. SP Alpha konnte in den letzten 100 Tagen eine Wertentwicklung von 8,64% erzielen und überzeugte auch durch ein hervorragendes Risikomanagement. Der max. Drawdown in dieser Zeit betrug nur -2,19%. Die Volatilität lag bei 8,05%.

Was ist Ihr Hintergrund und wie sind Sie zum Börsenhandel gekommen?

Ich bin in Leipzig aufgewachsen und habe nach der Schule einen technischen Beruf gelernt. Kontakt zum Börsenhandel habe ich Mitte der 90er Jahre gefunden. Seit nunmehr 14 Jahren bin ich professionell in der Branche tätig. In den vergangenen Jahren habe ich als Systementwickler und Händler in einer Schweizer Vermögensverwaltung gearbeitet.

Erzählen Sie uns bitte etwas über Ihren Handelsansatz.

Das besondere an SP Alpha ist, das es eigentlich ein Mix aus drei voneinander völlig unabhängigen Handelsansätzen ist. Alle drei basieren auf Tagesdaten, Trades sind meist Tage oder auch Wochen im Markt.
Der älteste Teil, entstanden vor mehr als 8 Jahren, ist auch der am langfristigsten investierende Teil von SP Alpha. Basierend auf einem klassischen Trendfolgesystem werden unter Einbeziehung saisonaler Verläufe die Handelszeiten gefiltert.
Teil zwei der Strategie beruht auf einem von mir systematisierten Ansatz aus der Behavioral Finance.
Der dritte Teil ist eine von Larry Connors inspirierte, aber weiterentwickelte „Buy the Dip“ Taktik.
Zum Abschluss habe ich drei Teilsysteme mit ausführlichen Tests zur optimalen Allokation des zur Verfügung stehenden Kapitals zusammengeführt.

Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Handelsstrategie?

Zuerst einmal habe ich diese Strategie für mich selbst entwickelt. Wichtig waren mir dabei ein gutes Verhältnis von durchschnittlichem Jahresgewinn und zwischenzeitlichem Wertverlust, dieses sollte größer Eins sein.

Weiterhin habe ich eine vom Gesamtmarkt unabhängige, auch in schlechten Börsenjahren wie 2008, positive Rendite angestrebt. Dies habe ich erreicht in dem ich zwei der drei Teilsystem auch short, also auf fallende Kurse, handeln lasse.
Ich bin stolz sagen zu können beide Ziele mit der aktuellen Systemkombination erreicht zu haben.

Wie hoch schätzen Sie das maximale Risiko Ihrer Strategie ein?

SP Alpha handelt ausschließlich Basiswerte auf den S&P500. Das es zu diesem Index wirklich lange Historien bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück gibt, war ich in der Lage anhand von Test das maximale Risiko sehr gut einzuschätzen und die Positionsgrößenberechnung entsprechend abzustimmen. Der höchste jemals entstanden zwischenzeitliche Verlust in den vergangenen 63 Jahren lag bei rund 30% (1978). In diesem Jahrtausend gab es nur eine kurze Verluststrecke knapp mit über 20% (2009).
Somit gehe ich davon aus, dass ein künftiger Drawdown nicht grösser als 30% ausfallen wird.

Welche Märkte handeln Sie und warum handeln Sie genau diese Märkte?

Die Strategie funktioniert grundsätzlich auf alle großen Indices weltweit. Der breit gefasste S&P500 ist aus mehreren Gründen am besten geeignet:

  1. Aufgrund der Anzahl und der Marktkapitalisierung der enthaltenen Aktien verhält er sich weit weniger volatil als kleinere Indices. Er verhält sich wie ein“ Tanker zum Schnellboot“.
  2. Die Liquidität im Markt ist riesig, die Spreads sind gering und die Kosten beim Handel sind unschlagbar im Vergleich zu anderen Basiswerten.


Vielen Dank für dieses Interview. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrer Strategie auf United Signals!

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Weitere Informationen finden sie unter:

SP Alpha

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