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Grundregeln des Investierens – Dispositionseffekt

5. März 2015

In kaum einer Branche wird Unwissenheit und mangelnde Erfahrung so teuer bezahlt wie im Finanzbereich. Nicht ohne Grund schrumpfte im Zeitraum von 2001 bis 2012 die Zahl der Aktionäre in Deutschland um ca. 30% von knapp 13  auf neun Millionen. Viele der begangenen Fehler folgen bestimmten Mustern und treten bei unerfahrenen Anlegern systematisch auf.

An der Schnittstelle aus Verhaltensökonomie und Investieren haben wir acht typische Anlegerfehler abgeleitet, die im Folgenden näher erläutert werden.

Kein Fehler steht für sich allein, vielmehr bedingen sie sich gegenseitig und werden durch bestimmte Verhaltensweisen oft parallel ausgelöst.

2. Dispositionseffekt

 Fehler:

In der Verhaltensökonomik wird der Dispositionseffekt als die Neigung von Anlegern bezeichnet, jene Anteile abzustoßen, deren Wert gestiegen ist und solche zu halten, deren Wert gesunken ist. Verluste werden dabei doppelt so stark empfunden wie Gewinne. Ist der Kurs einer Aktie im Plus, so trennen sich Anleger oft früh von der Anlage aus Angst vor Rückschlägen. Hat eine Aktie aber bereits an Wert verloren, so werden weitere Verluste oft leichtfällig in Kauf genommen. In der Praxis führt der Dispositionseffekt dazu, dass Gewinne zu früh und Verluste zu spät realisiert werden.

 Regel:

Der Dispositionseffekt lässt sich auf emotionale Handlungen unerfahrener Anleger zurückzuführen. Diese Irrationalität führt zu einem Paradoxon, denn: Der Dispositionseffekt verleitet Anleger eigentlich dazu, größere Risiken einzugehen, da Verluste nicht rechtzeitig begrenzt werden. Der bekannte Leitspruch „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen“ lässt sich in diesem Zusammenhang gut anwenden, da  hastige, emotionale Handlungen im Umgang mit Finanzprodukten möglichst vermieden werden sollten. Durch ein geeignetes Risikomanagement können hohe Verluste zudem begrenzt werden.

 Unsere Lösung:

Erfahrene Finanzexperten zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie Emotionen im Handel weitestgehend ausblenden können. Bei United Signals profitieren Anleger zudem von dem integrierten Risiko-Management System. Dabei wird das Risiko bei FX auf max. 2% und bei Aktien, Rohstoffen und Indices auf max. 5%, bezogen auf das allokierte Kapital begrenzt. Zudem darf pro gehandeltes Symbol maximal 10% Risiko, bezogen auf das investierte Kapital in einer Strategie, aufgenommen werden. Anleger haben zusätzlich die Möglichkeit das Gesamtrisiko für jede Strategie individuell zwischen 10% und 70% zu begrenzen.

Erfahren Sie mehr im nächsten Beitrag…

Teil 3 finden Sie hier:
Grundregeln des Investierens – Teil 3

Teil 1 finden Sie hier:
Grundregeln des Investierens – Teil 1

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